5 Tipps für effizientes Content-Fracking

15.10.2014 Bild

Die Befüllung der eigenen Social Channels ist mit großem Zeitaufwand verbunden - NOT! 5 Tipps wie du zum effizienten Content-Fracker wirst und deine Leser und Leserinnen mit aktuellen und relevanten Infos versorgst. Wer nicht möchte, dass seine Facebook Unternehmensseite wie ein ausgetrockneter Tümpel dahinsiecht, muss sich einen Workflow zurechtlegen, der es erlaubt große Informationsmengen schnell zu scannen und Relevantes für den Einsatz in den Sozialen Medien zu speichern. Idealerweise kannst du dabei auch noch dein Know-how erweitern und weißt immer, was deine Branche bewegt.

On the go

Das Smartphone ist dein bester Verbündeter im Kampf um den heißen Content-Scheiß. Eins ist klar, sofern du nicht hauptberuflich Social Media Editor bist, hast du in der Firma auch noch einen richtigen Job zu erledigen. Keiner will dich im Büro stundenlang beim Internet surfen sehen, nur damit du dann ein paar Links zusammenkratzen kannst. Also, wann ist die beste Zeit für Content-Recherche? Genau, in der U-Bahn, im Zug oder zwischendurch am Häusel. Studien haben ergeben, dass unglaubliche 25%* der Posts auf Unternehmensseiten am WC erstellt werden.

Good Old RSS Feed

Am 1. Juli 2013 brach für viele RSS Feed Junkies eine Welt zusammen. Google stampfte an diesem Tag seinen webbasierten Feedreader „Google Reader“ ein. Viele Fans waren schwer enttäuscht, doch Feedly nutzte die Gunst der Stunde und sammelte die verlorenen Schäflein ein. Feedly ist eine News Aggregator App in der man sich einen Newsfeed aus verschiedenen online Quellen zusammenstellen kann. Der Clou an der Sache ist, du kannst dir dein eigenes Magazin basteln und die abonnierten RSS Feeds übersichtlich kategorisieren. Ich habe ca. 60 Blogs abonniert und unterteile diese in Kategorien wie Design, Fun Stuff, Gaming, Management, Marketing, News Tech usw. Feedly scanne ich 2 mal die Woche beim S-Bahn fahren nach interessanten Infos.

Nicht tot zu kriegen: E-Mail-Newsletter

Die 80er brachten uns nicht nur Gustostückerl wie das A-Team und die Teenage Mutant Ninja Turtles, auch die E-Mail ist ein Kind der 80er. Die E-Mail wird gerne als unzeitgemäß totgeredet. Ich oute mich hier als Mail-Liebhaber. Es ist mit Abstand mein No.1 Kommunikationsmittel. Viele Unternehmen, Organisationen und Medien haben ausgezeichnete E-Mail Newsletter über die man sich eine Menge relevanter Informationen beschaffen kann. Newsletter nutze ich hauptsächlich um mich über unsere Branche am laufenden zu halten. Zum Beispiel abonniere ich Horizont, Werbeplanung.at, creativwirtschaft, designaustria und noch einige mehr. Über die Filterfunktion in Google Mail schmeißt es mir die Dinger automatisch in einen eigenen Ordner und ich kann sie mir ein mal die Woche zu Gemüte führen.

Watch Your Friends: Facebook & Twitter

Facebook und Twitter sind die Jungen Wilden in meinem Fracking Team. Viele wären gerne die Besten in dem was sie tun. Die traurige Wahrheit für 99% von uns ist, dass es immer einen Besseren gibt und an die kann man sich via Facebook und Twitter hervorragen dran hängen. Folge Unternehmen und Personen, deren Arbeit du gut findest. Schau dir an welche Themen sie beschäftigen und lerne, dabei fällt auch einiges an Content für deine Social Channels ab.

Save to Pocket

Und was nun am besten machen mit der Zentilliarde an aufregenden Links, die dir, nachdem du deine Fühler überall ausgestreckt hast, über den Weg laufen? Sofern du sie nicht gleich verbraten kannst, indem du sie auf Twitter oder Facebook postest, steck sie dir für später in die Tasche. Besonders gut für das Speichern und Verwalten von Links eignet sich Pocket. Die App gibt es für alle wichtigen Betriebssysteme, die Inhalte sind auf allen deinen Geräten synchron. Über die Teilen Funktion kannst du aus sehr vielen anderen Apps heraus Links in Pocket speichern. Diese Links können mit Tags versehen werden, so kannst du die Übersicht bewahren. Ich tagge meine Links unter anderem mit den Begriffen facebook, twitter, ressourcen, knowledge, design, events usw. Wenn du dann Zeit und Muse hast, kannst du die besten Links mit deiner LeserInnenschaft in den Social Media Kanälen teilen. Ein Guter Rat noch: alles was du anderen empfiehlst, solltest du vorher selber gelesen oder gesehen haben. 

Zum Abschluss bleibt mir nur noch viel Spaß beim Content-Fracken zu wünschen!

 

* Das ist natürlich totaler Blödsinn 

Autor: twitter.com/WJastrinsky